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Jägerstraße 12, 1963 – 1991

Ab 1963 wurde das neu erbaute und 1974 verkaufte Luisenhaus in der Düsseldorfer Straße zum zentralen Ort des Vereinslebens des seit 1894 bestehenden Vereins für Fraueninteressen. Ab Ende der 1970er Jahre wuchs der Verein und sein Engagement in den verschiedensten sozialen und gesellschaftspolitischen Bereichen stetig an. Mehrere neue Einrichtungen wurden gegründet, deren Standorte jedoch weit über das Stadtgebiet verteilt waren, so etwa die Geschäftsstelle in der Düsseldorfer Straße in Schwabing, die Münchner Helfer Information in Haidhausen; die Münchner Frauenbörse in der Rumfordstraße in der Isarvorstadt, das Projekt Zu Hause Gesund Werden in Perlach.

Die Rechtsschutzstelle und auch die Milchkioske wurden eingestellt und stattdessen neue große Sozialprojekte ins Leben gerufen. Die Münchner Helfer Information begann, freiwillige Helfer an soziale Einrichtungen zu vermitteln. In Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Sozialdienst der Stadt München wurde die Hauswirtschaftliche Beratung für verschuldete Familien durchgeführt. Zu Hause Gesund Werden vermittelte Helferinnen, die kranke Kinder in der Wohnung ihrer berufstätigen Eltern pflegen. Zunehmend wandten sich Frauen an den Verein, um Rat in Ehe-, Familien- und Erziehungsfragen zu erhalten. Einrichtungen wie Neuer Start (Orientierungskurse für Frauen nach der Familienphase), Spurwechsel (Orientierungskurse für Frauen ab 55), Frauentreff (Treffpunkt für Frauen zu Gesprächen und Geselligkeit) und Münchner Frauenbörse, das spätere Münchner Frauenforum (Treffpunkt für Frauen, die sich nach ihrer Familienarbeit eine neue Tätigkeit erschließen wollen), nahmen ihre Arbeit auf.

Jägerstraße 12, 80333 München

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Umliegende Standorte:

03 | Theresienstraße 21
01 | Königinstraße 3a

Anmerkung: Der Rundgang ist nicht chronologisch. Der Startpunkt ist individuell wählbar.

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